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RESSOURCENEFFIZIENZ VOR ORT IN THÜRINGEN


Referenten der Informationsveranstaltung

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35 Teilnehmer folgten der Einladung nach Erfurt zur Informationsveranstaltung der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland (CIO) und des Netzwerkes Ressourceneffizienz.

Die halbtägige Informationsveranstaltung stand unter dem Motto "Ressourceneffizienz vor Ort in Thüringen" und bot eine Plattform für Unternehmen sowie Forschungs-
einrichtungen zum Austausch, Netzwerken sowie zur Anbahnung neuer Geschäftskontakte.



Ressourceneffizienz, ein zentrales Element des wirtschaftlichen Unternehmenserfolges, gewinnt seit Jahren immer mehr an Bedeutung. Produkte und Prozesse zu optimieren, Materialkosten zu senken, sowie der effiziente Einsatz und die nachhaltige Nutzung von Ressourcen gehören zu den wesentlichen Themenbereichen.

Aus diesem Grund hat die CIO am 21. März 2017 gemeinsam mit dem Netzwerk Ressourceneffizienz die Informationsveranstaltung in Erfurt durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen von Unternehmen in der Praxis sowie regionale, nationale und internationale Fördermöglichkeiten, die durch Fördermittelgeber und Berater vorgestellt wurden. 


Die Veranstaltung wurde durch Wilko Taudor, Projektkoordinator der CIO eröffnet. Im Anschluss wurden die Teilnehmer von der Ministerin des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz Anja Siegesmund in Vertretung durch Dr. Hans-Jürgen Schäfer, Abteilungsleiter des Referates Umweltpolitik begrüßt. "Ressourceneffizienz ist wie eine Familie mit zwei Kindern, dass eine Kind heißt Energieeffizienz und das andere Rohstoff- und Materialeffizienz. Das Kind Energieeffizienz wurde bei seiner Entwicklung immer stärker unterstützt als das Kind Material- und Rohstoffeffizienz, welches bis heute eher vernachlässigt wurde." Mit dieser kleinen Geschichte begrüßte Dr. Schäfer die Teilnehmer und machte damit gleich auf die eigentliche Problematik aufmerksam.

Axel Wipprecht, Projektleiter Ressourceneffizienz der Thüringer Energie- und GreenTech Agentur (Thega) verschaffte den Teilnehmer einen allgemeinen Überblick über die regionale Situation der Ressourceneffizienz in Thüringen. Er stellte dabei die signifikanten positiven Treiber der RE vor, die letztendlich zum unternehmerischen Erfolg führen. Die Thega ist dabei immer der richtige Ansprechpartner und bietet eine Plattform für Akteure zum Austauschen und Informieren.

Julia Herr vertiefte im Anschluss die Thematik. Vor allem ging Sie darauf ein, welcher wirtschaftliche Vorteil dabei für Unternehmen besteht. Sie ist Netzwerkmanagerin des VDI Zentrum Ressourceneffizienz und sprach von der Wirtschaftlichen Situation, über die Gründe der Ressourceneffizienz, stellte Beispiele aus der Praxis vor und berichtete über die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten die den Unternehmen angeboten werden.

Nach der allgemeinen Vorstellung der Thematik folgte die Erfahrung aus der Praxis. Wie haben andere Unternehmen den Sprung zur RE geschafft? Welche Maßnahmen gibt es und wie wurden diese umgesetzt? All diese Fragen versuchten unsere Experten von der UGN-Umwelttechnik, Herbert Zölsmann, und von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck, Sandra Michael, den Teilnehmer zu beantworten.

Herbert Zölsmann stellte seine Präsentation unter das Motto: "Vom Reststoff und Nebenprodukt zum biologisch abbaubaren Filterpellet". Er sprach über die Motivation für die Nutzung von Ressourcen und deren Entstehungsgeschichte. Außerdem präsentierte er die umweltfreundliche Herstellung der UgnCleanPellets®.

Nach einer kurzen Kaffeepause, die durch viele bilaterale Gespräche geprägt war, informierte Sandra Michael von den Stadtwerken Jena-Pößneck die Teilnehmer über die Energieautarke Kläranlange in Jena. Frau Michael stellte die Anlage von der ersten Bauplanung bis zur abschließenden Rekonstruktion vor sowie die Fördermaßnahmen die in Anspruch genommen wurden.

Am Ende ging es von den Experten aus der Praxis über zu den Beratern und Fördermittelgebern. André Pesch, Leiter der Beratung/Akkreditierung der RKW Thüringen GmbH, lenkte den Blick auf die geförderte Unternehmensberatung im Bereich der Ressourceneffizienz. Umfassend erläuterte er die unterschiedlichen Beratungswege und Richtlinien die Unternehmen helfen die richtige Fördermöglichkeit für sich zu finden.

Dr. Michael Schwake von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt stellte abschließend in einem spannenden Vortrag unter Verwendung vieler konkreter Beispiele die Fördermöglichkeiten der DBU zu dieser Thematik vor.

Abgerundet wurde die Veranstaltung von unseren 6 Informationsständen des VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH, des Umweltbundesamts, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der RKW Thüringen GmbH, der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und der Thüringer Energie- und GreenTech Agentur.



Das Netzwerk Ressourceneffizienz wird von der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH koordiniert und aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert. 



Bei Fragen steht Ihnen das Team der CIO gern zur Verfügung.

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