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FÖRDERPROGRAMME FÜR UMWELTFREUNDLICHE INNOVATIONEN


2. CIO-Informationsveranstaltung:
Cleantech-Förderprogramme: umweltfreundliche Innovationen 7. Dezember 2016


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70 Teilnehmer folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland (CIO) mit dem Themenschwerpunkt "Förderprogramme für umweltfreundliche Innovationen".


Eine optimierte Energie- und Ressourcennutzung sowie ein hoher Innovationgrad führen zu einer signifikant gesteigerten unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit – und haben dabei einen positiven Effekt auf die Umwelt. Gerade für KMU ist das technische Risiko von Forschungs- und Entwicklungsprojekten aber oftmals mit einem signifikanten wirtschaftlichen Risiko verbunden. Aus diesem Grund hat die CLEANTECH Initiative Ostdeutschland (CIO) am 07. Dezember 2016 gemeinsam mit der der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Industrie- und Handelskammern Potsdam die Informationsveranstaltung Förderprogramme für umweltfreundliche Innovationen durchgeführt. 

Im Mittelpunkt standen verschiedene für Cleantech-Unternehmen relevante regionale, nationale und internationale Fördermöglichkeiten, die durch die jeweiligen Förderträger vorgestellt wurden. Auf diese Weise konnten aufkommende Fragen der knapp 70 Teilnehmer direkt vor Ort beantwortet werden. Nach Grußworten von Irena Bernstein (CIO) und Dieter Sasse (IHK Potsdam) stellte Dr. Ralf Hartmann zunächst das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand vor. Dabei ging er insbesondere auch auf die Neuerungen im Programm, wie die d auf die Stärkung internationaler F&E-Projekte, ein.

Anschließend erläuterte Manuela Hammer die Besonderheiten des Umweltinnovationsprogramms: Das nachfrage- und anwendungsorientierte Programm setzt nach der Entwicklung an und fördert bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen durch Zuschüsse oder besonders zinsgünstige Kredite. Im Anschluss stellte Dr. Peter Eulenhöfer Möglichkeiten vor, Cleantech-Innovationen durch das Land Brandenburg fördern zu lassen. Insbesondere RENplus 2014 – 2020 erwies sich dabei als vielseitig: Mit dem Programm können nicht nur investive Maßnahmen, beispielsweise energieeffiziente Gebäude, gefördert werden, sondern auch Konzepte, Studien und Beratungsleistungen.

Prof. Dr. Angelika Mettke von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg, die im Oktober mit dem deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde, referierte anschließend über die Nutzung von mineralischen Sekundärrohstoffen am Beispiel des Landes Berlin. Ihr vielseitiger Vortrag wurde von den anwesenden Unternehmen begeistert aufgenommen. Wie solche Innovationsbemühungen durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg unterstützt werden kann, erläuterte Tilo Hönisch, indem er einzelne Maßnahmen anschaulich erklärte.

Nach der Mittagspause, die durch eine Vielzahl bilateraler Gespräche geprägt war, stellte Dr. Jörg Lefévre in einem spannenden Vortrag unter Verwendung vieler konkreter Beispiele die Fördermöglichkeiten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vor. Das die Förderung in der Praxis funktioniert, zeigte René Bindig von der ETE EmTechEngineering GmbH unmittelbar im Anschluss: Der Ingenieur hat am Deutschen Biomasse Forschungszentrum ein DBU-gefördertes Entwicklungsprojekt durchgeführt, dass zu einer erfolgreichen Ausgründung führte. 

Zum Abschluss der Veranstaltung lenkte Christoph Kober den Blick noch einmal über Deutschland hinaus. Umfassend erläuterte er die vielfältigen Möglichkeiten einer Förderung internationaler Konsortien durch die Europäische Kommission, vom Forschungs- über Entwicklungsprojekte, bis hin zur Markteinführung.



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