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Unsere Zukunft im Quartier


CIO-Campus mit dem LIFIS Leibnizinstitut für interdisziplinäre Studien e. V.
und dem ThEEN Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e. V.

  • 9. Juni 2022                                         * 10. Juni 2022
  • CIO-Campus                                     *  CIO-Innovationsworkshop
  • Agenda                                               * Agenda
  • beide Tage: imaginata Jena

 

 


Mit LIFIS haben wir einen starken Partner, mit dem wir gemeinsam das Thema nachhaltige Quartiersentwicklung aufbereitet haben. Überzeugen Sie sich selbst.

LINK: ausführliches Interview mit Prof. Dr. Werner Regan

LINK: Auszug Interview mit Prof. Dr. Werner Regan


Der Zweck des LIFIS ist, zwischen der Wissenschaft im Allgemeinen, der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. (kurz Leibniz-Sozietät) im Besonderen, sowie anderen Bereichen der Gesellschaft – vorrangig der klein- und mittelständischen Wirtschaft – praxisrelevante Beziehungen zu initiieren und zu fördernKlein- und mittelständische Unternehmen sind aus diesen Gründen zu befähigen die der Energie- und Industriewende zugrunde liegenden Innovationspotentiale zu erkennen und zu nutzen, eigene innovative Produkte, Prozesse und Strategien zu entwickeln und als Partner in komplexeren Projekten mitzuwirken.

Hier sehen wir ein gemeinsames langfristiges Tätigkeitsfeld mit allen Beteiligten der Quartierkonferenz in Jena, um diese neuen Herausforderungen, insbesondere bei der umfassenden Entwicklung Ostdeutschlands und der Mitteldeutschen Region, erfolgreich intellektuell, kommunikativ, technologisch und finanziell zu meistern. Darin sehen wir eine reale win-win-Situation zwischen allen beteiligten Organisatoren und Institutionen.

Weitere Informationen: Klick hier


Bestandsquartiere nachhaltig und systemisch entwickeln

 

Mit der forcierten Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Umstellung auf Erneuerbare Energien wächst auch der Druck auf die Schaffung eines klimafreundlichen Wohnungsbestandes. Das Quartier ist dabei unbestritten die bevorzugte Skalierung, um Synergien für eine optimierte Energieversorgung zu schaffen. Mit hohen Selbstversorgungsgraden an Erneuerbarer Energien kann im Quartier ein gewichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden.


In den vergangenen Jahren ist die Entwicklung von Konzepten und Technologien bundesweit – deutlich spürbar auch in Ostdeutschland - massiv vorangeschritten. Diese zunächst noch sektoral ausgerichteten Innovationen bedürfen einer Zusammenführung in einem technologieoffenen System, das zudem auch städtebauliche sowie soziale Eigenschaften des jeweiligen Quartiers für eine optimale Strom- und Wärmeversorgung berücksichtigt. Eine solche cross-sektorale Sichtweise schafft die Grundlage für die 2. Phase der Energiewende, die auch im Quartier mit der Sektorenkopplung ihre Berechtigung hat. Solche, in ihrer Gesamtheit neuartigen systemischen Lösungen werden auf der Konferenz vorgestellt und diskutiert.


Die Zahl von Demonstrations- und Leuchtturmprojekten wächst, jedoch sind die Klimaziele nur erreichbar, wenn dieser integrierte energetische Quartiersumbau Fahrt aufnimmt und zu einem Roll Out gestaltet wird. Das gilt für typengleiche Quartiere von Wohnungsunternehmen (1/4 des Bestands) genauso wie für städtische Quartiere in Streubesitz oder im ländlichen Raum.
Ohne die Bewohner:innen ist ein zukunftsfähiger Umbau der Quartiere nicht zu bewältigen. Die Transformation ist in einem soziotechnischen System zu verstehen, in dem die technischen und nicht-technischen Anforderungen und Entwicklungen im Wohnumfeld ineinandergreifen. Das Gelingen ist daher nicht nur von verbesserter Kommunikation und Moderation zum Erreichen einer Akzeptanz abhängig. Warmmietenneutraler Quartiersumbau, Entwicklung von lokalen Ökonomien, generelle Steigerung der Lebensqualität, grundlegende Berücksichtigung sozialer Aspekte mit dem Entgegenwirken zur Segregation gehören zu den wichtigsten Stichworten, die in diesen Kontext zu setzen sind. Empowerment und Partizipation eröffnen dabei neue Wege, die sowohl dem gesellschaftlichen Anspruch der Energiewende gerecht werden als auch neue Märkte für den Mittelstand entstehen lassen. Diesen Impuls will die Campus-Veranstaltung leisten und damit auch Anschub für eine Institutionalisierung der Initiative „Unsere Zukunft im Quartier“ geben.
Die Veranstaltung wendet sich deutschlandweit an Einrichtungen, die im Quartiersumbau involviert sind. Zielgruppen sind Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Stadtwerke und Energieversorger, Hochschulen, Kommunen, Netzwerke, Bürger:inneninitiativen und Unternehmen des Klein- und Mittelstandes. Letzteren wird hier auch Anregung und Qualifizierung für einen Einstieg in diese zukunftsfähige Wertschöpfung gegeben.


Weitere Informationen für die Anmeldung folgen rechtzeitig.


Bei Fragen steht Ihnen das Team der CIO gern zur Verfügung.