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11. Rostocker Bioenergieforum

  • Termin: 22. - 23. Juni 2017


In diesem Jahr startet eine weitere Phase der Energiewende mit einer erneuten Änderung des EEGs. Mit der Novellierung wurden EU-Vorgaben, wonach die Förderhöhe für Erneuerbaren-Energien-Anlagen über Ausschreibungen festgelegt werden soll, in nationales Recht umgesetzt. Die erneuerbaren Energien sind "erwachsen geworden – und fit genug sich dem Wettbewerb zu stellen".


Wie wirkt sich diese Wettbewerbsumstellung konkret auf die Bioenergie aus? Welche Erfahrungen zeigen sich nach dem In-Kraft-treten der Novellierung?


Die allein auf Kosten gerichtete Debatte lässt leicht vergessen, dass Bioenergie zur Wärme-, Kraftstoff- und Strombereitstellung nach wie vor durch die Einsparung klimarelevanter Emissionen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. In 2015 wurden knapp 40% der durch erneuerbare Energien eingesparten Treibhausgas-Emissionen durch die Bioenergie erzielt.

Aber auch die Bioökonomie treibt die Bioenergie zu Weiterentwicklungen an. Nach dem Prinzip der Kaskadennutzung ist man bestrebt, die stofflichen Nutzungsmöglichkeiten stärker auszuschöpfen und insbesondere auch Reststoffströme optimal zu nutzen.


Das Rostocker Bioenergieforum konzentriert sich im Jahr 2017 auf diese aktuellen Entwicklungen, Perspektiven der Bioenergie sowie ihren Beitrag zur Bioökonomie.

  • Wann? 22. - 23. Juni 2017
  • Wo? Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock
    Justus-von-Liebig-Weg 8, 18059 Rostock 


Im Fokus unserer diesjährigen Tagung stehen die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Konzepte, Forschungsarbeiten und technologische Entwicklungen der Bioenergie, die zu höheren THG-Einsparungen führen.

Weiterhin spielt die Optimierung der Wärmenutzung, die Sektorkopplung, sowie die Verzahnung mit dem Stromnetzausbau eine wichtige Rolle.


Die ausführliche Tagungsankündigung und den Aufruf zur Beitragseinreichung (Call for papers) erhalten Sie hier.